Ortsübliche Vergleichsmieten Sachsen-Anhalt

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Das Bundesland Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt entstand im Jahr 1947 aus dem Zusammenschluss des Freistaates Anhalt mit den preußischen Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg. Unter der DDR-Regierung wurde das Land in Bezirke zergliedert, es besteht seit Oktober 1990 in seiner heutigen Form. Seine Nachbarn sind Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen, seine Landeshauptstadt ist Magdeburg.

Im Burgenlandkreis im Süden des Landes breitet sich das Weinbaugebiet Saale-Unstrut, im Osten liegt die Region Anhalt-Wittenberg mit der einst anhaltinischen Residenzstadt Dessau, heute Dessau-Roßlau, und der Lutherstadt Wittenberg. Im Südwesten greift der Nationalpark Harz auf Niedersachsen über, der von Flachland bestimmte Norden beherbergt in der Altmark alte Hansestädte, zwischen Altmark und Harz befindet sich die fruchtbare Magdeburger Börde, der wirtschaftliche Ballungsraum findet sich im Chemiedreieck Halle-Merseburg-Bitterfeld-Wolfen an der Grenze zu Sachsen. Dort wird auch heute noch ein Großteil der Wirtschaftsleistung generiert. Maschinenbau und Ernährungswirtschaft zählen zu den weiteren Feldern. Durch öffentlich geförderte Forschung soll die seit dem Zusammenbruch der DDR bestehende Strukturschwäche aufgefangen werden. Die wissenschaftlichen Zentren sind unter anderem in Halle und Magdeburg angesiedelt.

In der reichen Burgen-, Schlösser- und Kirchenlandschaft finden sich 5 UNESCO-Welterbestätten: Der spätromanische Naumburger Dom, die Altstadt der ehemaligen Königspfalz Quedlinburg, das Bauhaus des Walter Gropius, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und die Lutherstätten Eisleben und Wittenberg. In einem hypermodernen Museum nahe des Fundortes lässt sich die rund 3600 Jahre alte Himmelscheibe von Nebra entdecken, gut 1000 Jahre jünger ist die Dolmengöttin von Langeneichstädt aus der Megalithkultur. Zwischen romanischen, barocken, neogotischen und modernen Bauten liegt der Dom, gebaut nach französischen Kathedralschema, mit dem Domschatz in Halberstadt, über Saaleck thront die trutzige Rudelburg. In Magdeburg ist die Grabkirche von Otto dem Großen im Magdeburger Dom zu finden, der ersten deutschen gotischen Kathedrale. Ganz konträr dazu das letzte Projekt des Künstlers Friedensreich Hundertwasser: die grüne Zitadelle.

Wanderer sollten menschengeschaffene Naturereignisse wie die Talsperre Rappboden und den blauen See zwischen Hüttenrode und Rübeland nicht verpassen. Mystisch ragt die Felsformation der Teufelsmauer aus dem Harzvorland, im Harz tanzen angeblich die Hexen auf dem Brocken. Nicht weniger geheimnisvoll wirkt die Schlucht der auf dem Brocken entspringenden Bode.

Die berühmtesten Köpfe aus Sachsen-Anhalt sind wohl Martin Luther, der Komponist Georg Friedrich Händel, Otto von Bismarck und der Grübler Friedrich Nietzsche. Alles starke Menschen, die entgegen dem Mainstream dachten und agierten. Man bescheinigt den Menschen in Sachsen-Anhalt die Bereitschaft Eigenverantwortung zu übernehmen, jedoch auch misstrauisch zu sein und eine hohe Erwartungshaltung zu haben. Die Bilanz des Landes seit der Wiedervereinigung kann sich durchaus sehen lassen. Im Blick auf die reiche Geschichte und die großen Kunst- und Naturschätze des Landes sowie der wirtschaftlichen Entwicklung besteht Anlass, das Geschenk des Landes zu schätzen und weiter darauf zu bauen.