Wohneigentum – Zahlen sinken

In Deutschland stagniert die Wohneigentums-Quote. Weniger Menschen haben sich in den vergangenen Jahren eigene vier Wände zugelegt, wie aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Schwäbisch Hall hervorgeht.

Danach lag zwischen 1998 und 2002 die Zahl der Ersterwerber noch auf einem Niveau von rund 700.000 Haushalten jährlich. In den Jahren 2016 und 2017 waren es dann jeweils weniger als 400.000 Haushalte, was etwa 1 Prozent aller Haushalte entspricht.

Besonders auffällig sei die Verschiebung zwischen den Altersgruppen. Bei den 35-44-Jährigen ist die Quote zwischen 2010 und 2017 um 5 Prozentpunkte gefallen, bei der Gruppe der über 65-Jährigen dagegen um 5 Prozentpunkte gestiegen. Außerdem ist zum Beispiel bei Selbständigen die Wohneigentumsquote gestiegen, bei Beamten ist sie dagegen rückläufig.