Berliner Mietspiegel 2021 ist da – Presseschau

Im Mittelpunkt der heutigen Presseschau steht der Berliner Mietspiegel 2021, der in dieser Woche von der Hauptstadt veröffentlicht – aber nur von Interessenvertretern der Mieter anerkannt – wurde.

In Berlin wurde in dieser Woche der neue Mietspiegel 2021 präsentiert. Die offizielle, amtliche Vergleichsmieten-Übersicht wurde nicht wie bisher auf Basis erhobener Mietdaten erstellt, sondern erstmals als sogenannter „Index-Mietspiegel“.

Dazu wurde entsprechend der Gesetzeslage für die Weiterentwicklung der Mietwerte aus dem Mietspiegel 2019 der deutschlandweite Verbraucherpreisindex zu Grunde gelegt. Die anzusetzende Veränderung des Index ergab eine Steigerung von rund 1,1 % gegenüber dem Vorgänger-Mietspiegel. Die Durchschnittsmiete liegt demnach bei 6,79 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr 2021.

Im Mittelpunkt der heutigen Presseschau steht das neue Zahlenwerk, dass aber nur von Interessenvertretern der Mieter anerkannt wurde.

„Die drei Vermieterverbände, die an der Erarbeitung des Mietspiegels beteiligt waren, haben das Werk dieses Mal nicht unterzeichnet“,

stellt der BERLINER KURIER fest.

„Formell anerkannt haben den neuen Mietspiegel nur die Mieterverbände. Die Vermieter haben aber beratend mitgewirkt“,

heißt es im SPIEGEL.

 „Berlin hat einen neuen Mietspiegel. Vermieterverbände erkennen ihn formal nicht an. Der Mieterverein befürchtet nun Klagen und Mieterhöhungen“,

konstatiert die TAZ.

„Fürs Erste gibt der Mietspiegel damit wieder eine Grundsicherheit im Dialog zwischen Mieterinnen und Mietern auf der einen und Vermieterinnen und Vermietern auf der anderen Seite.

Perspektivisch wird in der rot-rot-grünen Koalition aber schon an einem Nachfolgemodell für den Mietspiegel gearbeitet. Ein Mietenkataster, in dem alle Wohnungsmieten der Stadt erfasst sind, soll den traditionellen Mietspiegel ablösen“,

schreibt RBB24.