Berlin: Angebotspreise für Neubauwohnungen legen weiter zweistellig zu

Berlin: Angebotspreise für Neubauwohnungen legen weiter zweistellig zu

Die Angebotspreise für Neubauwohnungen in Berlin legten von 2016 auf 2017 erneut zweistellig zu. Das geht aus der Neubau-Kauf-Map 2017 für die Hauptstadt des Immoportals ImmobilienScout24 hervor. Spitzenreiter bei der Preissteigerung ist Neukölln mit einem Plus von 20,6 Prozent auf durchschnittlich 4.792 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls deutlich wuchsen die Preise in Kreuzberg um 18,3 Prozent auf 5.511 Euro sowie Tiergarten mit +18,1 Prozent auf 4.710 Euro pro Quadratmeter.

Die höchsten Durchschnittspreise erzielten Neubauwohnungen in Grunewald mit 6.327 Euro pro Quadratmeter (+13,4 Prozent). Auf Platz 2 liegt Mitte mit 6.102 Euro pro Quadratmeter im Schnitt (+16,2 Prozent), gefolgt von Dahlem mit 5.792 Euro pro Quadratmeter (+15 Prozent).

Am günstigsten wurden im Jahr 2017 neue Eigentumswohnungen in Wartenberg angeboten mit Durchschnittspreisen von 1.518 Euro pro Quadratmeter (+6,8 Prozent), in Bohnsdorf mit 2.466 Euro (+10 Prozent) sowie Marzahn mit 2.571 Euro pro Quadratmeter (+12,7 Prozent).

Die Angaben beziehen sich auf die Angebotspreise der auf dem Portal ImmobilienScout24 gelisteten Neubauangebote. Zugrunde gelegt wurde eine Beispielwohnung mit 80 Quadratmeter Wohnfläche, drei Zimmern, mittlerer Ausstattung und einem Baujahr 2015 bis 2017. Hier finden Sie die Neubau-Kauf-Map 2017 mit den einzelnen Berliner Stadtteilen.