Befragung für Mietspiegel Offenburg beginnt

Der Gemeinderat der Stadt Offenburg hat im Herbst vergangenen Jahres die Stadtverwaltung mit der erstmaligen Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels beauftragt. In Kürze startet nun die repräsentative Befragung von Mietern und Eigentümern bis November 2019.

Rund 10.000 zufällig ausgewählte Mieter- und Vermieter-Haushalte erhalten in der kommenden Woche Post von der Stadt. Ihre Rückmeldungen werden die Grundlage für die erstmalige Ausarbeitung eines qualifizierten Mietspiegels für Offenburg bilden, teilte die Stadt mit. Rückmeldefrist ist der 11. November 2019.

Dabei werden Informationen zu Alter, Ausstattung und Zustand von Gebäude und Wohnung ebenso wie Mietkosten abgefragt. Die Stadt will die Erhebung zudem dazu nutzen, weitere Informationen zum Offenburger Wohnungsmarkt zu sammeln. Die Beantwortung ist durch portofreie Rücksendung des beigelegten Fragebogens oder im Internet möglich.

Offenburgs OB wirbt um rege Teilnahme

Oberbürgermeister Marco Steffens wirbt um möglichst viele und vollständige Rückmeldungen. „Nur auf der Grundlage umfassender Informationen zu bestehenden Mietverhältnissen können die verschiedenen Einflüsse auf den Mietpreis ermittelt und analysiert werden. Ich bitte Sie daher, sich die Zeit zu nehmen und sich an dieser Befragung zu beteiligen“, so Offenburgs OB.

Die Erhebung wird durch das EMA-Institut aus Sinzing bei Regensburg durchgeführt, das mit der wissenschaftlichen Ausarbeitung des Mietspiegels beauftragt wurde. Die Auswertung der Angaben erfolgt selbstverständlich anonymisiert und unter Einhaltung der Vorgaben des Datenschutzes.

Der erste qualifizierte Mietspiegel für Offenburg wird in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Mietspiegel erstellt, dem folgende Organisationen und Unternehmen angehören: Deutscher Mieterbund, Haus & Grund, Stadtbau/Wohnbau, GEMIBAU, Offenburger Baugenossenschaft, Sparkasse Immobilienzentrum, Volksbank Immobiliencenter, Amtsgericht, Kommunale Arbeitsförderung.