Für Mietwohnungen müssen die Bürgerinnen und Bürger in Essen gegenwärtig durchschnittlich 6,00 Euro/qm nettokalt auf den Tisch legen.
(Essen, 14.02.2012) - Das ist genau ein Euro weniger als im Bundesdurchschnitt, so eine aktuelle Mietpreisanalyse des Immobilienportals "ImmobilienScout24". Die Betrachtung der Mieten der Ruhrmetropole ergibt, dass das Mietpreisniveau moderat und konstant ist. Zwischen dem zweiten Jahreshälfte 2010 und der zweiten Jahreshälfte 2011 blieb die durchschnittliche Angebotskaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche gleich.
Die Spanne der "Marktmieten" reicht in den fünfzig Stadtteilen von 4,90 Euro/qm bis 8,60 Euro/qm im Durchschnitt für Wohnungen zur Miete. In fünf Stadtteilen liegen die Mietpreise nicht über 5,00 Euro/qm. Die mit Abstand teuerste Wohnlage befindet sich im Stadtteil Werden. Wer hier zur Miete wohnen möchte, wird zur Kasse gebeten. Vermieter verlangen bis zu 8,60 Euro/qm nettokalt. Mit etwas Abstand und 7,70 Euro/qm folgen die Stadtteile Haarzopf und Bredeney.
Die preisgünstigsten Wohngebiete für Mieter sind laut Mitteilung des Immoportals die Stadtteile Nordviertel, der einzige mit 4,90 Euro/qm unter der 5-Euro-Marke, sowie Horst, Vogelheim, Bochold und Altenessen-Nord mit genau 5,00 Euro durchschnittlich. In Altenessen-Süd müssen für einen Quadratmeter Mietwohnfläche 5,50 Euro kalkuliert werden. Im am dichtesten besiedelten Stadtteil, Südostviertel, kostet eine Mietwohnung im Durchschnitt 5,20 Euro/qm. In Kettwig, dem flächenmäßig größten Stadtteil, verlangen die Vermieter 6,80 Euro/qm und im Stadtkern lediglich 5,90 Euro/qm.