Mietpreise: Mieten für Wohnungen in Deutschlands Top 100-Städten in den letzten fünf Jahren im Schnitt um 7 Prozent gestiegen.
(Berlin, 24.11.2011) - Die Mietpreise für Wohnungen in Deutschlands 100 größten Städten sind in den vergangenen fünf Jahren um bis zu 21,6 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt liegt die Preissteigerung bei 7 Prozent. Das berichtet die "BILD"-Zeitung (Onlineausgabe) unter Berufung auf eine Auswertung des Hamburger Forschungsinsituts F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt.
Ausgewertet wurden die Preise für Mietwohnungen mit 75 qm Wohnfläche mit einem Baualter von zehn Jahren mit normaler Ausstattung und normalem Zustand. Demnach sind die Mietpreissteigerungen am stärksten in der zweitgrößten Stadt Deutschlands, in Hamburg. Die durchschnittlichen Preise bei Neuvermietung sind in Hamburg seit 2006 von 7,40 Euro/qm/Monat auf 9,00 Euro/qm/Monat gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 1,60 Euro/qm im Monat bzw. 21,6 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Trier mit derzeit 7,40 Euro/qm (+19,4 Prozent) und Ingolstadt mit 8,50 Euro/qm (+18,1 Prozent).
Auf den Plätzen vier bis zehn landeten Potsdam (7,20 Euro/qm, +18,0 Prozent), Oldenburg (6,70 Euro/qm, +17,5 Prozent), Erlangen (8,40 Euro/qm, +16,7 Prozent), Berlin (6,40 Euro/qm, +16,4 Prozent), Bremerhaven (5,20 Euro/qm, +15,6 Prozent), Fürth (6,90 Euro/qm, +13,1 Prozent) und Aachen (7,10 Euro/qm, +12,7 Prozent).
Rang 11 bis 28 belegen die Städte Frankfurt (Main), München, Rostock, Würzburg, Regensburg, Nürnberg, Konstanz, Dessau-Roßlau, Ulm, Augsburg, Flensburg, Karlsruhe, Freiburg, Tübingen, Düsseldorf und Offenbach. Dort haben sich die Mieten zwischen 10,0 und 12,6 Prozent verteuert.
In Gelsenkirchen und Chemnitz gab es zu 2006 keine Änderung. Einzig in Zwickau sind die Wohnungsmieten in den letzten fünf Jahren rückläufig gewesen (-2,1 Prozent). Die komplette Übersicht der Mietpreise für Wohnraum in den grössten einhundert Städte in Deutschland finden Sie hier.