F+B-Wohn-Index: Mieten im Aufwärtstrend

Mietpreise 3. Quartal 2011: Mieten im Aufwärtstrend - München erneut Spitzenreiter, Görlitz an vorletzter Stelle.

(Hamburg, 21.11.2011) - Im Vergleich zu den Verbraucherpreisen, die von Juni 2011 (110,6; 2005 = 100) bis September (111,1) ein Plus von knapp 0,5 Prozentpunkten verzeichnen, stieg der F+B-Wohn-Index im 3. Quartal 2011 insgesamt fast doppelt so stark um 0,9 Prozentpunkte an.  Ungebremst aufwärts präsentiert sich im Bundestrend die Entwicklung der Neuvertragsmieten und damit gleichzeitig die Wertsteigerung von Mehrfamilienhäusern, wie F+B mitteilte. Im vergangenen Jahr stiegen bundesweit die Mieten und Preise für Zinshäuser um 1,2 Prozent. 

F+B-Wohn-Index: München bleibt unangefochten an der Spitze

In München werden laut F+B nach wie vor Spitzenmieten  erzielt. Umzugwillige müssen aktuell mit einer Neuvertragsmiete von im Schnitt 11,90 Euro/qm rechnen. Nachfrager, die in die Umgebung ausweichen, zahlen zwar etwas weniger, aber auf der Rangliste der Top 50  liegen zum Beispiel Dachau (9,90 Euro/qm), Germering (9,90 Euro/qm) oder Unterschleißheim (10,40 Euro/qm) ebenfalls auf den vorderen Rängen.

Die Kleinstädte im Großraum München liegen damit noch deutlich vor den Großstädten Frankfurt/Main (9,80 Euro/qm), Hamburg (9,00 Euro/qm) und Stuttgart (9,00 Euro/qm). Zu den teuersten Großstädten zählen auch wieder Düsseldorf, Mainz, Köln und Wiesbaden. Hier liegen die Marktmieten derzeit bei 8,30 bis 8,80 Euro/qm für eine 75 qm-Wohnung, Baualter 10 Jahre, Ausstattung und normalem Zustand. 

 Görlitz steht bei Neuvertragsmieten an vorletzter Stelle

Bei den Neuvertragsmieten gibt es im Vergleich zum Vorquartal vereinzelt Rückgänge. In Görlitz sind Neuvertragsmieten 3,4 Prozent günstiger und liegen mit 4,00 Euro/qm an vorletzter Stelle. In Stendal sinken die Neuvertragsmieten um 2,9 Prozent auf 4,30 Euro/qm und in Sangerhausen um 3,4 Prozent auf 4,50 Euro/qm.

Mit dem F+B-Wohn-Index Deutschland werden vierteljährlich die Daten für die jeweils 50 teuersten und günstigsten Städte mit mehr als 25.000 Einwohnern – bezogen auf die Preise von Eigentumswohnungen und Wohnungs-Neuvertragsmieten – tabellarisch dargestellt. Dokumentiert werden die durchschnittlichen Preise und Marktmieten in der jeweiligen Stadt, die Änderungen zum letzten Quartal und dem Vorjahresquartal sowie die Spanne der Preise und Mieten innerhalb des Stadtgebietes, gemessen an Werten auf Straßen- bzw. Straßenabschnittsebene. Den F+B-Wohn-Index Deutschland, Quartalsbericht IV-2011, Datenstand 2011 mit der Auflistung der Städte finden Sie hier.

 
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