Junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 25. Jahren wollen später nicht zur Miete wohnen.
(Berlin, 23.08.2011) - Laut einer repräsentativen Online-Umfrage von Nordlight Research im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) wollen junge Erwachsen zwischen 16 und 25. Jahren ihr Leben nicht in einer Mietwohnung verbringen. "Eigener Herd ist Goldes Wert", für eine klare Mehrheit von über 80 Prozent der jungen Erwachsenen ist das Ziel von "Wohnungseigentum" von Bedeutung.
Auf die Frage, wo man später einmal wohnen will, war für drei von vier jungen Leuten (rund 77 Prozent) klar, dass sie später einmal im Wohneigentum leben wollen. Nur jeder zehnte junge Erwachsene (9 Prozent) im Alter zwischen 16 und 25. Jahren entschied sich für eine Mietwohnung. Auch von den heutigen Mietern unter den jungen Menschen wollen aktuell rund 75 Prozent am liebsten in den eigenen vier Wänden wohnen.
Die Gründe für die Bildung von Wohneigentum sind laut der Umfrage für die jungen Leute die gleichen wie für ihre Eltern. Sein eigener Herr zu sein (96 Prozent), dauerhafte, vererbbare Werte zu schaffen (93 Prozent), fürs Alter vorzusorgen (92 Prozent), langfristig günstiger als zur Miete zu wohnen (91 Prozent), von höherer Lebensqualität zu profitieren (88 Prozent) und lieber Zins und Tilgung zu zahlen als Miete (83 Prozent).
Die Vorliebe für Wohneigentum steht laut den Experten der Bausparkasse in klarem Zusammenhang mit einem weiteren Befragungsergebnis. Danach bekannten sich knapp die Hälfte der jungen Menschen die befragt wurden eindeutig zu ihrem gewohnten Lebensumfeld. Immerhin 44 Prozent gaben nämlich an, auf jeden Fall oder zumindest wahrscheinlich dauerhaft an ihrem jetzigen Wohnort bzw. in der näheren Umgebung leben zu wollen. Nur 9 Prozent der jungen Leute wollen sicher, 15 Prozent wahrscheinlich wegziehen, rund ein Drittel wollte bzw. konnte zu dieser Frage keine Angaben machen.