Mietnomaden und Mietprellern auf der Spur

Sie sind das rote Tuch eines jeden Vermieters: Mietnomaden und Mietpreller auf dem Wohnungsmarkt. RTL schlägt sich einmal auf die Seite des Kapitals, der Vermieter, und ist schwarzen Miet-Schafen auf der Spur.

(München, 19.06.2011) - Wie manche Wohnungsmieter inmitten von verschimmelten Wänden, sich häufendem Müll und massenweise Dreck leben, essen und schlafen können, ist kaum vorstellbar. Noch viel dramatischer aber sind die Konsequenzen für den Vermieter. RTL nimmt in der neuen Real-Life-Doku "Mietprellern auf der Spur" den Kampf gegen diese schwarzen Miet-Schafe auf mit dem Ziel für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung zu sorgen. In der Doku geht es darum, dass die Mietnomaden ihre Schuld einsehen und bei der Renovierung helfen.

Als Mietnomaden werden Personen bezeichnet, die von einer Mietwohnung in die nächste ziehen, mit der Absicht, gar keine Miete oder nur zeitweise Miete zu zahlen. In vielen Fällen werden die Wohnungen in einem verwahrlosten Zustand hinterlassen, eine Komplettsanierung ist unumgänglich. Immer mehr private Vermieter geraten dadurch in finanzielle Bedrängnis.

Der Verband der Hauseigentümer schätzt, dass es gegenwärtig etwa bis zu 15.000 Fälle von Mietnomaden im ganzen Land gibt. Ein Einziger verursache durch Zahlungsausfall, Gerichts- Anwalts- und Räumungskosten im Durchschnitt einen Schaden von 30.000 Euro. Vera Int-Veen nimmt in ihrer neuen Real-Life-Doku "Mietprellern auf der Spur", die RTL ab Montag, 20. Juni 2011, 20.15 Uhr, in vier Folgen  ausstrahlt, den Kampf gegen Mietpreller auf. Die engagierte Moderatorin hat ein Ziel: Sie möchte Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.

Schon im Hausflur überfällt einen leichte Übelkeit, denn der beißende Geruch dringt bereits durch die verschlossene Wohnungstür. Der Blick ins Innere der Wohnung erschüttert jeden bis ins Mark. Schimmel an den Wänden, überall Müll, kaputte Möbel und dreckige Kleidung, dazwischen tummeln sich die verschiedensten Arten von Ungeziefer. Vera Int-Veen verschafft sich zusammen mit dem Vermieter einen Überblick und macht sich anschließend auf den Weg, um die Schuldigen aufzuspüren und sie mit der Situation zu konfrontieren. Der Moderatorin geht es nicht vordergründig um ausstehende Gelder, sondern darum, dass die Mietnomaden ihre Schuld einsehen und bei der Renovierung helfen.

Kurzinhalte der gezeigten Fälle des Mietnomadentums

 

Vera Int-Veen nimmt in der neuen Real-Life-Doku "Mietprellern auf der Spur", die RTL ab Montag, 20.06.11, 20:15 Uhr zeigt, den Kampf gegen diese schwarzen Miet-Schafe auf.

Interview mit Vera Int-Veen zur Dokumentation

Frau  Int-Veen, was erwartet den Zuschauer in Ihrer neuen Sendung?

Vera Int-Veen: „Mietprellern auf der Spur“ ist genau das, was der Titel verspricht – eine spannende Suche nach Mietern, die ihre Wohnung Hals über Kopf schlimmst vermüllt, verdreckt und voller Ungeziefer hinterlassen und meistens beim Vermieter zudem auch noch Schulden haben. Viele Vermieter stehen nach solchen Aktionen vor dem Ruin.

Wie genau möchten Sie den Vermietern helfen?

Ich möchte die verschwundenen Mieter finden, sie mit ihrem Vergehen konfrontieren und eine Lösung dafür finden, wie sie ihren Fehler wieder gutmachen können. Ich appelliere an ihre Moral, sich zu stellen und zu entschuldigen! Sie sollen wenigstens ihre ehemalige Wohnung entmüllen und auch bei der Sanierung helfen, damit der Vermieter nicht komplett auf diesen sehr hohen Kosten sitzen bleibt und somit unter Umständen sogar seine Existenz verliert.

Werden Sie auch selbst wieder Hand anlegen? Zum Beispiel den Müll entsorgen oder Wände streichen?

Natürlich! Das muss ich einfach, vor allem, um als gutes Beispiel voran zu gehen.

Die Mieter sind von einem Tag zum anderen verschwunden und haben völlig verwahrloste Wohnungen hinterlassen. Wie haben Sie die Mieter gefunden?

Das ist ganz unterschiedlich. Je nachdem, welche Spuren man noch in der ehemaligen Wohnung über den Mieter findet oder welche Auskünfte man von Ämtern bekommt, verläuft die Suche immer ganz unvorhergesehen. Ich werde dabei häufig von Bernhard Schrauwers, einem professionellen Detektiv, unterstützt.

Waren die Mieter einsichtig oder gab es auch schon mal Schwierigkeiten?

Eigentlich gab es immer irgendwelche Schwierigkeiten, aber auch hier immer wieder unterschiedlicher Art. Ich sag nur soviel: Mein Team und ich sind auch schon in richtig brenzlige Situationen geraten!

Wie kann sich ein Vermieter vor Mietnomaden schützen?

Es ist wirklich ungemein wichtig, dass man sich als Vermieter die Zeit nimmt, einen potentiellen Mieter wirklich kennen zu lernen und auch alle möglichen Unterlagen wie Gehaltsnachweise usw. anfordert. Außerdem ist es immer gut, sich den Kontakt zum letzten Vermieter geben zu lassen, um nachhaken zu können, ob es mit den Leuten in der Vergangenheit schon Schwierigkeiten gab.

Sie helfen in Ihren Sendungen immer wieder Menschen. Gab es in Ihrem Leben auch schon mal eine Situation, in der Sie selbst auf Hilfe angewiesen waren?

Jeder braucht ja irgendwann mal Hilfe. Zum Glück war es bei mir nie etwas wirklich Schlimmes, so dass ich mit dem Rat meiner Familie oder Freunden immer schnell Lösungen gefunden habe.

Sind Sie jemand, der in schwierigen Zeiten eher den Kopf in den Sand steckt oder die Ärmel hochkrempelt?

Ich krempel die Ärmel hoch! Warum sollte das privat auch anders sein als beruflich? Auch wenn es sich platt anhört, aber man lernt tatsächlich am meisten aus den schwierigen Situationen im Leben und auch wenn man es am Anfang nicht glaubt, geht man doch gestärkt aus Herausforderungen hervor.

 
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