Staatsministerin Böhmer fordert Chancengleichheit für Migranten auf Wohnungsmarkt.
(Berlin, 07.06.2011) - Die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer (CDU), hat mehr Chancengleichheit für Menschen aus Zuwandererfamilien auf dem Wohnungsmarkt gefordert. Auf einem Kongress des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Berlin sagte sie: "Für das Gelingen von Integration ist es entscheidend, dass Migranten auch die Möglichkeit haben, attraktive Wohnungen anzumieten und Wohneigentum zu bilden."
Ein gutes Wohnumfeld sowie nachbarschaftliche Kontakte würden Migranten die Integration erleichtern und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stärken. "Noch unterscheidet sich die Wohnsituation von Zuwanderern und Einheimischen deutlich", so die CDU-Politikerin. Dabei komme der Wohnungswirtschaft eine bedeutende Rolle in der Integrationspolitik zu. "Um ihre soziale Verantwortung wahrnehmen zu können, müssen sich die Wohnungsunternehmen interkulturell aufstellen", betonte Böhmer.
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