Mietspiegel Heidelberg 2017: Miete im Schnitt bei 8,56 €

Mietspiegel Heidelberg 2017: Miete im Schnitt bei 8,56 €

Ab 1. Oktober 2017 gilt der neue Mietspiegel für Heidelberg. Er gilt dann bis zum 30. September 2019. Damit legt die Stadt Heidelberg die zehnte Mietpreisübersicht seit 1998 vor. Der Verband der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Heidelberg und Umgebung e.V. und der Mieterverein Heidelberg und Umgebung e.V. haben dem Mietspiegel zugestimmt. Da er außerdem nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt wurde, ist es auch diesmal wieder ein qualifizierter Mietspiegel. Das neue Zahlenwerk basiert auf einer Fortschreibung mit dem Verbraucherpreisindex für Deutschland (sogenannte Indexfortschreibung). Sein Zustandekommen wurde von einem fach- und sachkundigen Beirat begleitet.

Wie die Stadt mitteilte, haben die Nettokaltmieten um durchschnittlich 1,87 Prozent gegenüber dem Vorgänger-Mietenspiegel 2015 zugelegt. Die durchschnittliche Mietspiegel-Miete in der Uni-Stadt beträgt nun 8,56 Euro pro Quadratmeter gegenüber 8,40 Euro pro Quadratmeter 2015.

Mietspiegel-Broschüre ab 1. Oktober erhältlich

Der Mietspiegel 2017 ist ab dem 1. Oktober als Broschüre und auf CD-ROM erhältlich. Die CD enthält neben der Mietspiegelbroschüre auch einen Mietspiegelrechner, der die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete deutlich vereinfacht. Die Mietspiegelbroschüre 2017 steht auf der Internetseite der Stadt Heidelberg zum Herunterladen bereit. Infos zum neuen offiziellen Mieten-Zahlenwerk gibt es im Technischen Bürgeramt, Prinz Carl, Kornmarkt 1, Telefon 06221 58-25100 und 58-25110.

Die Broschüre „Mietspiegel 2017“ ist für fünf Euro, die CD für zehn Euro (bei Versand zuzüglich Versandkosten) erhältlich bei allen Bürgerämtern, beim Mieterverein Heidelberg und Umgebung e.V., Poststraße 46, 69115 Heidelberg, und bei Haus & Grund, Rohrbacher Straße 43, 69115 Heidelberg. Mieter und Vermieter können sich außerdem beim Mieterverein oder bei Haus & Grund beraten lassen.

Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete für Mietwohnungen in einer Stadt oder Gemeinde. In Deutschland wird er meist von den Städten oder Gemeinden erstellt und herausgegeben. Die Mietpreis-Übersicht bezieht sich räumlich auf das jeweilige Stadt- bzw. Gemeindegebiet. Es gibt zwei Arten von Mietspiegeln: einfache und qualifizierte. Mietspiegel sind anerkannte Grundlage für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete bei den Vertretern der Vermieter, den Vertretern der Mieter sowie bei den mit Mietangelegenheiten befassten Gerichten und werden mittlerweile von vielen Städten erstellt. Die bisherigen Erfahrungen mit Mietspiegeln werden von Verbänden und Gerichten sehr positiv beurteilt.

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