Mietspiegel Koblenz 2011 / 2012 - Die "offiziellen" amtlichen Mietpreise, die ortsüblichen Vergleichsmieten der Stadt!
Mietspiegelart / Räumlicher Anwendungsbereich
Der Mietspiegel Koblenz 2011 / 2012 ist bereits der zweite qualifizierte Mietspiegel im Sinne des § 558 d BGB über die Mietpreise, die "ortsüblichen Vergleichsmieten" für freifinanzierte Wohnungen, den die Stadt seinen Bürgern zur Verfügung stellt.
Zeitlicher Geltungsbereich
Der qualifizierte Mietspiegel Koblenz ist für zwei Jahre gültig, ab 01.01.2011 bis zum 31.12.2012. Damit der Mietspiegel die zusätzliche Qualifikation "qualifiziert" beibehält, muss er nach zwei Jahren an die Marktentwicklung angepasst "fortgeschrieben" werden. Der neue Mietspiegel löst damit ab sofort den Vorgänger-Mietspiegel aus dem Jahr 2008 ab.
Bezug des Mietspiegels
Sie haben die Möglichkeit den derzeit gültigen Koblenzer Mietspiegel entweder als Broschüre in Papierform oder als PDF-Datei zu bestellen. Der Preis für die Broschüre beträgt 3,00 Euro, die PDF-Datei kostet 2,00 Euro. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
Mietspiegel Koblenz 2011 / 2012
Ersteller, Herausgeber und Anerkennung
Ersteller und Herausgeber des Koblenzer Mietspiegels ist die Stadt. Der Mietspiegel wurde mit dem Arbeitskreis "Mietspiegel", bestehend aus dem Fachpersonal der Verwaltung, den Interessenverbänden und Wohnungswirtschaft, angefangen vom Erstellungsprozess bis hin zur Verabschiedung der Mietspiegelbroschüre abgestimmt. Im Dezember 2010 wurde der neue Mietspiegel 2011 / 2012 vom Koblenzer Stadtrat beschlossen und anerkannt.
Mietpreise / Vergleichsmieten des Koblenzer Stadtgebietes
Die Mietpreise "Nettokaltmieten pro Quadratmeter", also ohne Nebenkosten, liegen je nach Baujahr und Wohnungsgröße zwischen 4,88 Euro und 11,80 Euro. Zur Ermittlung der ortüblichen Vergleichsmiete müssen noch entsprechende Zu- und Abschläge berücksichtigt werden. Bei der Anmietung einer 65 qm großen Mietwohnung, Baujahr 1990 bis 1999, ist von einer Nettokaltmiete pro qm von 6,19 Euro im Monat auszugehen.
Gegenüber dem alten Mietspiegel haben sich laut der Stadt die Basisnettomieten systematisch verändert. So haben sich kleinere Wohnungen unter 40 qm Wohnfläche teilweise erheblich verteuert – eine Folge der steigenden Nachfrage durch Ein- und Zweipersonenhaushalte bei gleichzeitig stagnierendem Angebot. Stagnierende und leicht rückläufige Basisnettomieten werden bei Wohnungen mit einer Wohnfläche von mindestens 80 qm Wohnfläche registriert.
Datengrundlage, Datenauswertung
Rund 1.500 auswertbare Fragebögen, die aus einer schriftlichen Mieterbefragung im Sommer 2010 hervorgegangen sind, bilden die Grundlage für das neue Zahlenwerk. Wie bereits beim Vorgänger-Mietenspiegel wurde zur Datenauswertung das Verfahren des linear-multiplikativen Regressionsmodells (Regensburger Modell) verwendet.
Fazit
Egal, ob zwei oder drei Euro für den Koblenzer Mietspiegel investiert werden, das Werk ist allemal sein Geld wert. Der Mietspiegel ist klar und übersichtlich und die Mietparteien können schnell und einfach die ortsübliche Miete berechnen. Darüberhinaus stellt die Stadt die 70 Seiten umfassende Dokumentation interessierten Anwenderinnen und Anwendern des Mietspiegels zur Verfügung.
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